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Benjamin Netanjahu und die Kunst der vorsorglichen Sicherheit!

Im Büro von Benjamin Netanjahu beginnt jeder Arbeitstag mit drei Dingen: einem starken Kaffee, einer neuen Sicherheitsstrategie und einer Landkarte, die über Nacht irgendwie kleiner geworden ist – zumindest für die Nachbarn.

Netanjahu sitzt entspannt am Schreibtisch, nippt an seiner Tasse und betrachtet zufrieden sein neuestes Meisterwerk. Auf der Karte sind bereits einige Gebiete blau markiert. „Das ist kein Landraub“, erklärt er mit dem unschuldigen Lächeln eines Mannes, der beim Nachbarn den Rasen mäht und dabei versehentlich dessen Garten übernimmt. „Das ist vorsorgliche Sicherheit!“

Sein Berater hebt vorsichtig die Hand. „Herr Ministerpräsident, die internationale Gemeinschaft fragt, ob wir vielleicht über Frieden sprechen könnten.“

Netanjahu schaut irritiert auf. „Frieden? Natürlich! Legen Sie das bitte zu den anderen wichtigen Dokumenten.“

„Zu den Akten?“

„Nein, zu den Akten für später! Wir wollen schließlich nichts überstürzen.“

Auf dem Schreibtisch stapeln sich inzwischen die ungelösten Probleme: die Zwei-Staaten-Lösung, internationale Kritik und das Völkerrecht. Letzteres liegt ganz unten, eingeklemmt zwischen einem alten Wahlversprechen und der Bedienungsanleitung für diplomatische Zurückhaltung.

„Und was ist mit den Nachbarn?“, fragt der Berater.

„Wir müssen Vertrauen schaffen“, antwortet Netanjahu. „Deshalb erklären wir ihnen jeden Schritt ausführlich – unmittelbar nachdem wir ihn gemacht haben.“

Dann zeigt er stolz auf seine Karte. „Sehen Sie? Hier schaffen wir Sicherheit, dort schaffen wir noch mehr Sicherheit, und da hinten schaffen wir Sicherheit für den Fall, dass die Sicherheit von heute morgen nicht mehr ausreicht.“

Der Berater nickt langsam. Er hat gelernt, dass Nachfragen in der Politik manchmal gefährlicher sind als Antworten.

Netanjahu nimmt einen weiteren Schluck Kaffee. Auf der Tasse steht: „Mehr Sicherheit für Israel“. Darunter, in winzigen Buchstaben: „Nebenwirkungen: diplomatische Verstimmungen, endlose Krisensitzungen und gelegentlich ein Weltgipfel.“

Plötzlich klingelt das Telefon. Die internationale Gemeinschaft ist dran.

„Herr Netanjahu, wir müssen reden.“

Er lächelt. „Sehr gern! Ich bin immer offen für Dialog.“

„Können Sie dafür bitte die Landkarte beiseitelegen?“

Netanjahu blickt auf die Karte, dann auf den Hörer.

„Unmöglich. Sie liegt gerade so günstig!“

Chat GPT

mikes@againstb.com

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