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Die österreichische Bundesregierung! Ein ganz normaler Dienstag!

In Österreich beginnt ein ganz normaler Regierungstag mit einer wichtigen Frage: Wer hat eigentlich den Kaffee gemacht? Nach ungefähr 45 Minuten Koordination, fünf Sitzungen und einer Arbeitsgruppe zur Optimierung der Kaffeesituation ist die Antwort klar: Niemand. Aber immerhin wurde das Thema umfassend evaluiert.

Danach geht es ans Regieren. Also theoretisch. Praktisch beginnt zunächst die Pressekonferenz. Dort erklärt man, dass man „sehr intensiv daran arbeitet“, „die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt“ und „in enger Abstimmung“ steht. Mit wem genau, weiß niemand. Vermutlich mit der nächsten Pressekonferenz.

Besonders beliebt ist in Österreich das Wort „Reform“. Es klingt dynamisch, modern und entschlossen. Sobald es ausgesprochen wird, werden allerdings vorsichtshalber drei Kommissionen gegründet, zwei Expertengruppen eingeladen und ein runder Tisch bestellt. Der Tisch ist übrigens nicht verhandelbar.

Im Parlament wird währenddessen leidenschaftlich diskutiert. Die Regierung sagt, sie habe einen Plan. Die Opposition sagt, der Plan sei schlecht. Die Regierung erklärt daraufhin, die Opposition habe keinen Plan. Die Opposition erwidert, dass genau das der Beweis sei, dass die Regierung keinen Plan habe. Am Ende haben alle recht und niemand weiß, was beschlossen wurde.

Besonders beeindruckend ist die österreichische Fähigkeit, aus einem einfachen Problem ein mehrjähriges Projekt zu machen. Ein kaputtes System? Kein Problem! Erst analysieren, dann evaluieren, anschließend reformieren, danach nachbessern und schließlich feststellen, dass die ursprüngliche Lösung eigentlich eh ganz gut gewesen wäre.

Und wenn einmal wirklich etwas funktioniert, ist die Regierung natürlich sofort zur Stelle: Man werde „diesen Erfolg genau beobachten“ und „weitere Schritte prüfen“.

So funktioniert Politik in Österreich: Es wird viel geredet, viel angekündigt und gelegentlich sogar etwas beschlossen. Und wenn gar nichts mehr hilft, gibt es immer noch eine bewährte österreichische Lösung:

Man vertagt es.

Schließlich muss man ja auch an die nächste Regierung denken.

Chat GPT

mikes@againstb.com

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