Selbst wenn der Krieg endet, die Ölmärkte werden nie wieder so sein wie zuvor!

Die Angriffe des Iran auf die Häfen am Golf sind teuer – nicht nur in Zahlen, sondern in Menschenleben, zerstörter Infrastruktur und erschütterten Märkten. Doch statt seine Nachbarn in die Knie zu zwingen, bewirken sie das Gegenteil: Der Druck aus Teheran härtet den Willen der Golfstaaten, sich dauerhaft von der Abhängigkeit von der Straße von Hormus zu lösen.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben längst begonnen, umzusteuern. Bestehende Lebensadern wie die Ost-West-Pipeline oder die Abu Dhabi Crude Oil Pipeline werden gezielt genutzt, um Ölströme über Land bis ans Rote Meer umzuleiten – und so die Verwundbarkeit der engen Meerenge zu verringern.
Doch das ist erst der Anfang. In Riad und Abu Dhabi denkt man größer: Ausbau der bestehenden Netze, neue Korridore, neue strategische Achsen. Eine besonders spannende Option rückt dabei in den Fokus – der IMEC, der Wirtschaftskorridor zwischen Indien, dem Nahen Osten und Europa. Mit stärkerer politischer Rückendeckung und gezielten Investitionen könnte er zur echten Alternative werden: ein Netzwerk, das Energieflüsse neu ordnet, die Straße von Hormus umgeht und gleichzeitig die regionale Zusammenarbeit auf ein neues Level hebt.
https://nypost.com/2026/04/15/opinion/oil-markets-will-never-be-the-same-regardless-of-how-the-war-in-iran-ends/
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