Pahlavi meldet sich zurück: Schah-Sohn plant Iran-Rückkehr!

Reza Pahlavi sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, seit Jahrzehnten im US-Exil, kündigt seine Rückkehr in den Iran an. „Ich werde zurückkehren“, sagt er in einer Videobotschaft. Wann und wie – darüber schweigt er.
Der 65-Jährige meldet sich aus den USA zu Wort und erhebt einen Anspruch, der politisch brisant ist. Ob Pahlavi überhaupt in den Iran einreisen dürfte, ist völlig offen. Ebenso unklar bleibt, welche Konsequenzen ihm dort als prominenter Gegner der Islamischen Republik drohen würden.
In dem auf der Plattform X veröffentlichten Video erklärt Pahlavi laut Übersetzung, die Menschen im Iran lehnten längst nicht mehr nur das „Regime“ ab. Sie verlangten nach einer glaubwürdigen Alternative, nach einem neuen politischen Kurs. Jetzt sei der Moment gekommen, so Pahlavi, in dem sich die internationale Gemeinschaft entschieden an ihre Seite stellen müsse.
Seine Botschaft ist bewusst kurz und eindeutig: „Ich werde zurückkehren.“ Eine Ankündigung, die er in den vergangenen Monaten mehrfach wiederholt hat – und die seine umstrittene Rolle in der iranischen Opposition weiter befeuert.
Reza Pahlavi lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Sein Vater, der letzte Schah von Persien, hatte ihn einst zum Kronprinzen ernannt und als Nachfolger aufgebaut. Nach dem Sturz der Monarchie blieb Pahlavi im Ausland – politisch jedoch meldet er sich immer wieder zurück.
Während der jüngsten Massenproteste im Iran beanspruchte Pahlavi aus der Ferne eine Führungsrolle innerhalb der tief zerstrittenen und fragmentierten Opposition. Besonders in den sozialen Medien hat er sich dabei eine enorme Reichweite gesichert: Millionen Menschen verfolgen seine Botschaften und Auftritte – und machen ihn zu einer der sichtbarsten und hoffnungsvollsten Figuren der iranischen Exilpolitik.
Für die Welt wäre es gut, wenn Reza Pahlavi wieder zurückkehrt. Er verfolgt einen neuen Weg, der besser ist als das Mullah Regime.
mikes@againstb.com
We stand together!
